Posted on 29 April 2009 by andre
Die San Jose Sharks haben ein Problem: alle Spieler, die in den Playoffs versagt haben, besitzen noch eine No-Trade Clausel und Verträge für die kommende Spielzeit und darüber hinaus. Viele Fans, Kommentatoren und Teammitgleider, namentlich Jeremy Roenick, fordern allerdings drastische Änderungen im Team zu neuen Saison. Die No-Trade Clausel sollte man bitteschön irgendwie umgehen können.
Sharks GM Doug Wilson, der sein Namensschild an der Tür auch das nächste Jahr behalten darf, störte sich an der Meinung von anderen allerdings immer herzlich wenig und ich denke, das ist auch gut so.
Er hat jetzt die Aufgabe zu bewerten und zu entscheiden.
Die Hexenjagd ist eröffnet
Insbesondere Joe Thornton, Patrick Marleau und Evgeni Nabokov sind Ziel zahlreicher verbaler Angriffe. Big Joe sei zu nett, mache zu wenig aus seinem Körper und tauche genau dann ab, wenn er führen müsste. Marleau schwebe zwischen Genie und Wahnsinn und sei als stiller Kapitän ungeeignet Kampfgeist zu wecken. Nabokov stünde seit dem Tod seines Mentors komplett neben sich.
Alle haben Sie irgendwie recht, aber in meinen Augen kann von den großen Dreien nur Nabokov das Boot verlassen, denn er ist der Einzige, für den man noch einen angemessenen Gegenwert erwarten kann.
Wer würde aktuell einen formschwachen Joe Thornton (5 Tore und 9 Vorlagen in den letzten 20 Spielen) für 7,2 Millionen Dollar pro Jahr haben wollen? Oder einen Patrick Marleau, der beide Gamewinner in den Playoffs erzielt, sonst aber nicht mal aufs Tor schießt?
Nabokov hingegen ist auch in mittelmäßiger Form einer der besten Torhüter der Liga und kann einem Team in der Saison den nötigen Rückhalt bieten. Die Frage ist nur, wer für einen 33 Jahre alten Torhüter ein junges Talent hergeben würde.
Tradet man allerdings nur Nabokov, vermittelt man, dass er der Hauptschuldige ist. Das kann bei insgesamt zehn geschossenen Toren in in sechs Spielen allerdings nur schwerlich stimmen.
Mein Rat für Doug Wilson
Thornton und Marleau behalten und beide in unterschiedliche Reihen stecken. Vielleicht braucht Thornton wirklich nur einen Spielertyp wie Sean Averyan seiner Seite, wer weiß.
Nabokov würde ich traden - am besten gegen Hiller…
Posted on 14 Februar 2009 by andre
Hätte ich das mal nicht zu laut geschrieben. Nach dem lahmen 2:1 gegen Pittsburgh steht es jetzt 4:1 für Boston. Mist!
Posted on 12 Februar 2009 by andre
Da sind sie die Sharks. Seit Saisonbeginn habe ich nun fast jedes Spiel gesehen und sie sind von Anfang an das Maß aller Dinge in der Liga gewesen. Am Mittowch konnten Sie das allerdings noch toppen und haben eine kleine Bombe platzen lassen.
Der sichere 5-2 Sieg gegen Boston, den Tabellenführer der Eastern Conference, dürfte langsam alle Pessimisten verstummen lassen: San Jose ist ganz klar ein legitimer Anwärter auf den Stanley Cup.
Ich war mir anfangs nicht sicher ob die Sharks körperlich mit den Bruins mithalten konnten, aber sie haben die Heimmannschaft einfach … niedergerungen. Das ausverkaufte Stadion war erschreckend ruhig. Die Zuschuer haben es nichtmal geschafft Joe Thornton auszubuhen oder anzufeuern… je nachdem, wie man ihm in Boston noch gegenübersteht.
Um zu den Besten zu gehören, muss man die Besten schlagen und “Team Teal” hat das diese Saison schon recht oft geschaft. Die Red Wings (zweimal), die Flames, die Blackhawks (zweimal), die Capital, die Flyers (zweimal) alle haben gegen die Sharks Federn lassen müssen.
Es sind noch rund 30 Spieltage, aber die Playoffs kann ich kaum erwarten!
Posted on 03 Januar 2008 by andre
In seinem Blog erzählt der Stürmer der San Jose Sharks 2-4 Mal im Monat was ihn gerade bewegt und bisher interessierte mich das nicht die Bohne. Heute morgen wollte ich ihm mal eine Chance geben und habe mich gleich schön gegruselt.
Ich hoffe die Amis, die den Blog lesen, lachen nur über Marcel und denken nicht: “Gott sind die Deutschen blöd!”
In seinem neuesten Beitrag erklärt Goc, dass er nur deutsche Bücher lesen kann, weil die englischen ihm zu zweideutig sind.
I’ve tried reading English books, but there are so many words that can mean a lot of different things. I can speak it fine, but it is different reading in English. When I try, I have to use my dictionary too much. I read “Good To Great” in English. It was hard to understand everything, but I got what it meant.
Der gute Junge ist ja erst seit 2003 drüben, da muss man ja noch keine englischen Bücher lesen können….
Dann versucht er “Dinner for One” zu erklären:
There is a show people in Germany watch every year called “Dinner For One.” It is a British skit about a lady who used to have a big party every year, but then the friends all died off. She still has the party, sets the table and toasts each guest with her butler playing the role of the guests. It was the same exact thing every year, but we watch and laugh every time.
Was der geneigte (amerikanische) Leser jetzt wohl über die Deutschen denken mag?
Posted on 30 Oktober 2007 by andre
“We’re playing a team that’s like Tupperware. Once they close the lid and burp it, you’re done.” - Ron Wilson, Head coach der San Jose Sharks, nach der Partie gegen die Dallas Stars.