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Der Burger - Irland I

Posted on 16 Februar 2008 by andre

Schon am Flughafen hatte ich den Kaffee auf. Mit airlingus sollte es um 10:40 Richtung Dublin gehen.
Da ich für das kalte Zimmer meiner Freundin eine große Heizung mitnehmen musste, packte ich einen zweiten Koffe. 12 € für einen zweiten Koffer erklärt mir die Airlingusseite. Das Gepäck konnte ich also schön verteien und auch ein wenig mehr mitnehmen. Ein Körnerbrot und ein zusätzlicher Pulli landeten also im Koffer. Am Airlingusschalter wurde mir dann erklärt, dass ich an einem Swissportschaltern diese 12 € nachzahlen müsse. Am Swissportschalter erklärt mir ein gegeelter Lackaffe, der sich sein Hirn vermutlich unterm Asitoaster verbrutzelt hat, dass ich für diese 12 € nicht zusätzliche 20 Kilo, sondern nur einen zweiten Koffer mitnehmen darf. Nach einigem hin und hergerenne zwischen airlingus und Schwissport musste ich tatsächlich 60 € nachzahlen.12 für den Koffer und 8 € pro Kilo zuviel….. und ich dachte noch, ich liege gut mit 11 Kilo in einem und 15 im anderen Koffer. Teure Heizung, teures Brot…
Egal. Aufregen nützt ja nix, ist ja Urlaub. Also ab zur Buchhandlung und das neue Buch von Sergei Lukianenko, Weltenwanderer (amazon), besorgen. Der Laden wird aber renoviert und das Buch war gerade mal nicht da. Da hatte ich die Schnauze entgültig voll. Ich bin dann direkt durch die Polizeischranke und der Polizist lachte mir entgegen: “Hoffentlich haben Sie nicht soviel Pech, wie ihr Name es sagt” HA HA HA. Für einen kurzen Moment habe ich dann überlegt ihm eine reinzuhauen, aber das wäre es dann auch nicht Wert gewesen. Ab in den Duty Free Bereich, der nicht Duty Free ist, weil ich ja innerhalb der EU fliege. Da gabs dann aber auch mein Buch und die Stange Zigaretten für Pia (nicht 25, sonder 40 Euro) also war der erste Hunni schon hinüber.
Zwei weitere Stunden habe ich gewartet, 100 Seiten gelesen und konnte dann endlich in den A 320 einsteigen. Nach einem sauberen Flug bin ich dann in Dublin gelandet.

Pia und Sabrina haben schon auf mich gewartet. Wir sind dann mit dem Bus (jede Fahrt zwischen 1,05 und 1,50) nach Drumcondra, dem Stadteil in dem Pia & Sabrina die ganze Zeit schon wohnen und in dem ich mit Pia die ersten sieben Tage wohnen werde.

Das Hotelzimmer ist klein, das Bett kracht sicherlich in der nächsten Zeit zusammen, aber die Dusche ist gut, wir haben einen kleinen Fernseher und Sabrina wohnt nur zwei Querstraßen weiter.

Kaum angekommen, mussten wir auch schon wieder los. Pia hatte ein Projettreffen mit 4 Franzosen in der Uni. Die liegt mitten in der Stadt, sieht von aussen schäbig aus, ist aber von innen echt gut eingerichtet. Da mir irgendwann die Augen schmerzten und ich fast eingeschlafen wäre, bin ich ein bisschen durch die Straßen gezogen. Bäckereien gibt es in Irland fast gar nicht. Wenn man eine Kleinigkeit essen möchte, dann kann man etwas in einem Kaffee holen (das Sandwich für rund 6 €) oder man geht halt in einen Fastfood Tempel. Also bin ich mal in ein Bürger King.
Auf die deutschen Preise kann man rund 100% aufschlagen. Eher mehr. Ein Cheesburger kostet nicht wie in Deutschland einen Euro, sonder locker 2,10 €, das Menü ist für schlappe 9 €uro zu haben. Nee. Für 9 €uro bekommt man ja auch schon was Richtiges. Aber so sieht es wohl leider nicht aus. Restaurants und andere Geschäfte bieten ein Mittagessen ab 10, eher aber ab 15€ an.
Ich habe dann also nichts gegessen, aber Pia und mir einen Kakao to-go spendiert. Wenn man jetzt glaubt, dass bei uns ein White Cafe Mocca von Starbucks süß ist, sollte vergleichbares nicht in Irland probieren. Der Kakao war so süß, dass ich nach einem halben Becher aufgegeben habe.
Nach dem Treffen haben Pia und Sabrina mir ein bisschen die unansehnliche Innenstadt gezeigt.
Einige Gebäude sind schön restauriert, der Großteil wirkt aber einfach runtergekommen.
Nach einem Kaffee in einem spanischen Restaurant kamen wir dann zu unserer warmen Mahlzeit.
Supermacs, Burger und Pommes.

Spitze.

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