Nachdem Alex dankenswerterweise die Galerie gefixt hat, kann jetzt auch der zweite Teil der Irlandbilder bestaunt werden.
Posted on 17 März 2008 by andre
Nachdem Alex dankenswerterweise die Galerie gefixt hat, kann jetzt auch der zweite Teil der Irlandbilder bestaunt werden.
Posted on 17 März 2008 by andre
Am Samstag von war ich mit Alex in Heidelberg um Steph und die Zwerge zu besuchen.
Ich hab aktuell keine Lust mehr zu schreiben wie es war. Das hat Alex auch schon gemacht.
Aber hier sind die passenden Bilder dazu:
Posted on 26 Februar 2008 by andre
Oh Europe, where oh where did it all go wrong?
Auf meinem Rückflug aus Irland schnappte ich mir am Flughafen noch einen Evening Herald, damit mir während des Fluges nicht so langweilig wird. Mittendrin erblickte ich einen Artikel über den Gewinner des irischen Vorauscheids.
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Der Kollege heißt “Dustin the Turkey” und singt sein Lied “Irlande Douze Pointe”.
Angesichts der Beiträge aus anderen Jahren ist das Niveau allerdings nicht weiter verwunderlich. Der Beitrag der Ukraine aus dem letzten Jahr:
Posted on 23 Februar 2008 by andre
Nachdem wir den Montag und den Dienstag in diversen Univorlesungen verbracht haben und ich dabei Journalisten der Irish Times (er wollte mich anmaulen, dass ich jetzt zum ersten Mal komme) und eine Latina auf Speed kennen lernen durfte, verzog es mich für alle anderen Vorlesungen doch in diverse Kaffees und Fastfoodschuppen.
Am Dienstag hatte Pia eine Präsentation, am Mittwoch wurde hauptsächlich für die Klausur am Donnerstag gelernt. Jeden Abend wurden allerdings noch diverse Wohnungen besichtigt, da der Grannydragon ihre frozen hell immer noch nicht heizen wollte.
Was Iren einem hier allerdings als Wohnung andrehen wollen ist entweder zum schreien komisch, in der Regel aber eher zum Pilze kriegen ekelig.
Mittwochabend wurden die Mädels allerdings fündig, bei zwei französischen Mädels ist noch ein kleines Zimmerchen frei. Ein verrauchtes Wohnzimmer und eine dreckige, aber nicht hoffnungslos verschmutzte Küche bietet die Wohnung auch noch.
Der Entschluss war schnell gefasst, hier werden Pia und Sabrina die restlichen 50 Tage ihres Auslandssemesters wohnen.
Nach einem kurzen Abschied von Granny bezog Sabrina die neue Wohnung in der Stadtmitte. Pia und ich zogen am Freitag ebenfalls aus dem Hostel in ein kleines Zimmer um. Der alte Hostelbesitzer wollte fürs Rugbywochenende 150 € pro Nacht….. Das neue Zimmer ist jetzt nicht wirklich derHit, aber da wir nah an der neuen Wohnung sind, kommen wir nur zum schlafen dahin.
Posted on 23 Februar 2008 by andre
Schon seit Mitte der Woche dreht hier alles am Rad. Häuser werden mit bunten Flaggen geschmückt, Pubs in der Nähe des Stadions erhöhen die Preise und alte Männer in Röcken laufen durch die Straßen.
Es ist Rugbyzeit in Dublin.
Heute um 17 Uhr spielt Irland gegen Schottland. Der Gewinner des Six Nation Cup Turniers gilt als inoffizieller Rugbyeuropameister.
Schottland ist nach zwei Spieltagen siegloser Letzter und Irland ist auf Platz 3 mit einem knappen Sieg und einer knappen Niederlage.
Gestern bekam ich einen kleinen Vorgeschmack, als im Fernsehn die zweiten Mannschaften gespielt haben. Ein komischer Sport.
Durch Wikipedia habe ich mich kurz gebildet:
Mit dem Wissen und vermutlich meinem ersten Guinnes seit Jahren bewaffnet werde ich mich in zwei Stunden der Faszination Rugby stellen.
Cheers man!
Posted on 20 Februar 2008 by andre
Dank al gibt es jetzt die ersten Fotos.
Leider sind die Fotos wohl etwas groß und hier habe ich keine Möglichkeit sie kleiner zu machen.
Also brauch man wohl eine schnelle Internetverbindung, die wir hier nicht haben
Posted on 18 Februar 2008 by andre
Nachdem wir uns am Sonntag schön ausgeschlafen haben, bin ich erst einmal zur Rezeption gestapft und habe ein neues Zimmer gefordert. Unser aktuelles Zimmer war zwar sauber, aber ich bin in der Nacht dreimal wach geworden, weil das Bett gequietscht hat, als ich mich umgedreht habe. Die Dame an der Rezeption bedachte meine Erklärung mit einem lächelnden „I know what you mean“. Aber sie drückte mir direkt einen Schlüssel von einem anderen Zimmer in die Hand.
Dieses Zimmer ist nicht nur doppelt so groß, es hat auch ein Bett, was nicht quietscht und wo man sich ohne Probleme anlehnen kann. Nach der miesen Nacht also mal ein positives Erlebnis.
Wir machten uns nach dem Umzug direkt auf die Socken um einen typischen Touri Tag in Dublin zu verbringen. Als wir Sabrina abgeholt haben, sagte die uns, dass die Oma die Heizung entdeckt hat und bei höherem Stromverbrauch den beiden mehr Geld abnehmen müsse.
Sollte ich die Oma noch mal zu Gesicht bekommen, werde ich ihr aber gehörig die Meinung geigen. Für 100 € pro Person und Woche kann man ja wohl ein geheiztes Zimmer erwarten.
Der Torui Weg führte uns dann zur O´Connel Bridge. Naja. Ne Brücke halt. Ich wollte dann mit Pia ein typisches blödes Touri Foto und promt gesellte sich ein witziger Ire mit aufs Foto. Lustig und kontaktfreudig sind die Einheimischen hier schon irgendwie. Von der Brücke gings zur Bank und dann zum Trinity College. Das hat einen echt klasse Campus und bei strahlendem Sonnenschein suchten wir uns dann einen Kaffee um uns im Campus auszuruhen. Den Kaffee fanden wir dann etwas abseits und setzten uns an einen Brunnen im nahegelegenen Park. Von da sind wir dann zu Molly Mallone. Was der Reiseführer hier quasi als Wahrzeichen tituliert war dann doch nur ne Bronzestatue der schon zu viele Touris an die Mallones gepackt hatten. Das Ding an sich ist so unansehnlich wie jede Statue in Iserlohn. Auf der Grafton Street zog es uns dann durch die Stadt. Alle anderen Punkte, die im Reiseführer angepriesen wurden tat Sabrina mit einem „lohnt sich nicht“ ab. Von dem, was ich gesehen habe war ich auch nicht wirklich überzeugt. Nachdem wir uns dagegen entschieden haben ins Kino zu gehen (9.95 pro Film) zog es uns dann in einen recht angesagten Pub. Hier gibt rund rund 20 Sorten Bier und erneut völlig überteuertes Essen. (16-35€)
Für 5 € kann man in diesem Pub entweder drei kleine Ale, Lager oder Stoutbiere probieren.
Die Stout waren genau das und deshalb kaum zu genießen. Die Lager waren klasse und das Ale zum abgang durfte ich dann fast wieder alleine trinken, da Ale meinen beiden Begleiterinnen (und mir auch) nicht sonderlich gut mundete.
Als Seasonsspecial gab es Schoko- und Erdbeerbier. Da ich allerdings nicht 5,60 für ein Pint ausgeben wollte brachte mir die Kellnerin freundlicherweise zwei kleine Gläser zum kostenlosen probieren. Anstelle des Schokobieres (ausverkauft) bekamen wir ein Bier, was sie uns ganz stolz vorstellte „It´s new. We call it Winter Bier“. Das Erdbeerbier schmeckte wie XuXu mit Bier. Irgendwie witzig. Könnte auf dem deutschen Markt auch anklang finden.
Da die Damen am nächsten Tag in die Uni müssen, beschlossen wir allerdings den Abend im Hotel mit einem Film ausklingen zu lassen.
Die Nahrungsmittelbilanz des Tages:
2 Brote, rund 200 Gramm Eis vom Aldi und 3 Becher Twisted Fries von Mäcces. Die kosten nämlich nur einen Euro. Morgen ist dann vermutlich wieder Abrakebabra als warme Mahlzeit geplant.
Posted on 17 Februar 2008 by andre
Gegen 10 Uhr schrillte dann der Feueralarm los. Wir sind völlig verdutzt zum Empfang. Der Mensch dahinter war allerdings mit telefonieren beschäftigt. Aus allen Zimmern strömten aufgeweckte Gäste raus und waren ziemlich aufgewühlt. Da kein Rauch zu riechen war und Pia und Sabrina mir versichert haben, dass in Irland zu jedem möglichen Zeitpunkt irgendwo ein Alarm losgeht und es keinen kümmert, haben wir dann weiter dem Film gewidmet. Für eine junge Australierin oder Amerikanerin (konnten wir nicht genau rausfinden) mit einem dicken Jetlack müssen wir so relaxed bei schrillenden Sirenen sehr seltsam ausgesehen haben. Sie war mit ihrer Freundin erst angekommen und nach dem Flug ziemlich platt, deshalb früh zu Bett gegangen. Wir haben uns dann drauf geeinigt, dass wir den Feueralarm mehrmals absichtlich ausgelöst haben, einfach um sie zu ärgern. Nach ein paar weiteren netten Worten sind die Damen auch wieder zu Bett gegangen. Der Feueralarm wurde abgestellt, was vorher nicht ging, da der Chef am Tresen noch neu ist. Er erklärte uns, dass das hier öfter mal vorkommen kann. Sehr witzig.
Posted on 16 Februar 2008 by andre
Nachdem wir heute unter einer komischen Decke in dem kaputten Bett aufgewacht sind, schnitten wir das Brot an. Da Frühstück hier 8 Euro pro Person kostet, haben wir uns für eine finazierbare Alternative entschieden. Pia hat sich mittlerweile daran gewöhnt zwei karge Mahlzeiten und einmal Fast-food pro Tag zu sich zu nehmen. Etwas, an das ich mich nicht gewöhnen will.
Wir sind also zum Supermarkt um die Ecke und haben ein wenig Käse und Wurst gekauft (deutsche Wurst von Reinertz war da einzige, was essbar aussah). Natürlich kostet auch hier alles wieder mind. 100% mehr. Der halbe Liter Milch, den ich ebenfalls in den Korb legte, schmeckte so scheiße, dass ich ihn nur ausgetrunken habe, weil es mir zu Schade um das Geld gewesen wäre.
Nach weiteren Brotscheiben mit Wurst und Käse sind wir für die Mädels in das nahe gelegene Omni Center gefahren zum shoppen. Teuer, teuer, teuer und auch ein nicht wirklich großes Angebot. Das Gebäude an sich ist fast so groß, wie das Centro in Oberhausen, hat aber mehr Schlüsseldienste und Friseure als Klamottenläden. Interessant zu beobachten sind die neuen Klamottentrends in Irland.
Kurzum: Die irischen Modeticks sind furchtbar hässlich. Überhaupt scheint ein Groteil der Iren entweder Fett und/oder verdammt hässlich zu sein.
Zum Ausklang der shoppingtour waren wir einen günstigen Kaffee bei McDonalds trinken um anschließend für 4,95€ in einem abrakebabra einen Kebab, eine Portion Pommes und eine Cola zu futtern. Ein Schnäppchen!
Im Moment sitze ich in der gemütlichen Lounge im Hotel. Aber gleich geht´s wieder in den Quinns Pub. Der übrigens rauchfrei ist. Sehr angenehm!
Posted on 16 Februar 2008 by andre
Als wir aus der Stadt wiederkamen sind wir zu Sabrina um Pias Sachen zu packen.
Das Haus war schön und die Straßen sehen aus wie bei Harry Potter. Aber es war Sau kalt! Gut, dass wir die Heizung dabei hatten. Damit Sabrina es auch einigermaßen warm hat, haben wir die auch erstmal angeschmissen. Anschließend sind wir kurz in einen Shop und dann in den Quinns Pub, Pias und Sabrinas Stammpub.
Iren sind zwar alle ausnahmslos hässlich
aber freundliche Typen. Dauernd hört man ein “How are you?” ohne, dass sie wirklich eine Antwort erwarten. Sogar beim pinkeln stellen sie sich neben dich und fragen, wie du denn den Valentinstag verbracht hast und ob du gerade “in Love” bist. Alles, ohne wirklich ein Gespräch mit Inhalt führen zu wollen. Smalltalk auf ganz hohem Niveau!
Die guten alten irischen Pubs sind genau das, was ich in Deutschland auch gerne hätte. Eine Kneipe, in der sich Jung und Alt ein Bier trinken, in denen richtig gute Musik läuft und in der man einfach nur eine Runde abhängen kann. Ich probierte ein Pint Smithwicks für 4,50 €, weil mich Guinnes anekelt und alle anderen Biere aus Australien, den USA oder aus den Niederlanden kommen. In Irland möchte ich aber irisches Bier trinken.
Super gefallen hat mir neben dem klassischen Pubinterior, dass zur Musik immer die passenden Musikvideos gezeigt wurden. Auf einigen kleineren Monitoren lief parallel eine Art Quiz. Eine Frage stand 15 Sekunden auf dem Bildschirm und anschließend erschien dort die Antwort. Ganz witzig.