Archive | Medienwelt

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Machu Picchu hoch aufgelöst

Posted on 19 November 2012 by andre

Gestern habe ich auf 9gag folgendes Foto entdeckt und war total fasziniert. Das Bild wurde von Jeff Cremer am Machu Picchu mit 16 Gigapixeln geschossen und dank der hohen Auflösung kann man einzelne Personen am anderen Ende der Ruinenstadt heranzoomen.

Quelle: http://9gag.com/gag/5857480

Und wer das jetzt spannend findet, kann hier [Link] selber auf dem Bild navigieren und sich hier [Link] ein Making Of Video ansehen.

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Webvideopreis

Posted on 14 Mai 2012 by andre

Neben den ganzen FAIL Filmen auf dem Webvideopreis (unter anderem auch für dasSauerland) gab es natürlich auch einige wirklich gute Videos, die zurecht Preise gewonnen haben.

Mein persönlicher Favorit gewann die Kategorie LOL (Publikum) und ist eine Werbeparodie von Cartoonist Ralph Ruthe:

Gänsehaupt bekommt man bei dem Preisträger in der Kategorie Webvideo des Jahre, in dem österreichische Redakteure gegen politische Einflussnahme beim ORF protestieren:

Abschließend, ebenfalls mit viel Liebe gemacht, noch die Gewinner der Kategorie Webvideo des Jahres. Dien Comedy-Jungs von Y-Titty spielen GTA - Real Life:

Alle weiteren Gewinner gibt es hier ein Klick lohnt sich!

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Und ganz Berlin lacht - über das Sauerland…

Posted on 04 Mai 2012 by andre

Auf der Republica 12 in Berlin wurde in diesem Jahr auch eine ganz besondere Kategorie des Webvideopreises verliehen. Zur großen Belustigung der Zuschauer hat die European Web Video Academy 2012 dort zum ersten Mal den Deutschen Webvideopreis in der Kategorie “FAIL” für das schlechteste professionelle deutsche Webvideo vergeben. Die ehrenvolle Aufgabe der Jury übernahm das Publikum vor Ort - durch Buh-Rufe.

re:publica 12 #rp12

Bevor es aber überhaupt zur Abstimmung und zur Präsentation der Nominierten kam, war mein Herz bereits gebrochen. Zur Aufheiterung des randvollen Saales wurde ein Video gezeigt, was an Peinlichkeit eigentlich kaum noch zu überbieten ist.

Die Homebase Sauerland, die mit dem schmissigen Titel “Zukunft seit 1266″ daherkommt, hat ein Video produziert, um die Vorzüge der Region zu unterstreichen. Als Gegner suchte man sich - ausgerechnet - eine der angesagtesten Städte Europas und positioniert sich einfach mal gegen Berlin.

“Das Sauerland ist viel besser als Berlin” ist die, mehr als deutliche, Aussage im Film. Als ob das nicht das alleine schon lachhaft genug wäre…

Mit zweifelhafter schauspielerischer Leistung hat der offensichtlich verwirrte Protagonist in einer Berliner Bar Halluzinationen von einem Menschen, wie ich ihn im Sauerland noch nicht getroffen habe. Vielleicht läuft der dort beschriebene Typ Sauerländer in Sundern auf Mittelstufen-Malle-Partys rum. Keine Ahnung.

Schauspielerischer Fehlgriff, Schnitt, technische Umsetzung, Dramaturgie…. sagen wir so - es ist kein Wunder und kein Zufall, dass dieses Video als Anheizer vor der Kategorie “FAIL” gezeigt wurde.

Bei aller Liebe zum Sauerland - liebe Homebase - wenn ihr der Region wirklich etwas gutes tun wollt, überlegt bitte genau was ihr filmt und ins Netz stellt. Auch mit kleinem Budget muss - oder besser darf - es keine peinliche Aktion werden! Euer Video haben sich zwar fast 40.000 Menschen angeschaut, aber die meisten werden wohl eher herzlich über euch gelacht haben. Das war auf der Republica mehr als deutlich. Und nein, die haben nicht mit euch gelacht. Wirklich!

Jeder, der sich selbst überzeugen möchte:

[Nachtrag 14. Mai 2012] Hier gibt es übrigens die harte Konkurrenz für den Webvideopreis in der Kategorie FAIL.

[Nachtrag 15. Mai 2012] Nicht nur in den Kommentaren wird diskutiert, auch in der Facebookgruppe der Homebase.

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Wulff auf AB - hier ist es endlich!

Posted on 02 Januar 2012 by andre

Der investigative WDR hat für seinen Beitrag zu “Politikum” einen Mitschnitt von Diekmanns Anrufbeantworter bekommen:

WDR5 Politikum - Der AB von Diekmann by Malotki

Ganz groß, der Anrufer, der kurz nach Wullf draufspricht.

P.S.: Titanic hat auch schon die Bildschlagzeile von morgen:

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Der Fall Bob - Wenn Facebook-Spammer antworten

Posted on 16 Juni 2011 by andre

Vor einiger Zeit wollte mich ein ehemaliger Teamkollege, nennen wir ihn aus Datenschutzgründen mal Bob, auf Facebook adden, was mich verwirrte, denn eigentlich waren wir dort schon befreundet. “Vielleicht hat er sein Passwort vergessen”, dachte ich mir. Ein schneller Blick auf das alte Profil zeigte aber, dass er vor einigen Stunden noch dort gepostet hat.

Also fix den Facebook-Chat angeworfen und schon nach wenigen gewechselten Sätzen wurde klar, dass ein - offensichtlich menschlicher - Spamer das Profil kopiert hat und anfing, alle Freunde von Bob hinzuzufügen.

Er hat sich ein Bild aus Bobs Fotoalbum geklaut und seinen Namen kopiert. Alle anderen Informationen sind allerdings eher willkürlich und sinnlos hinzugefügt worden.

bob4

Ein kurzer Austausch mit dem echten Bob hat gezeigt, dass er sich tatsächlich nicht hinter seinem Alter Ego versteckt. Aber wer war es dann? Und warum? Der Mensch am anderen Ende der Leitung hat sich sogar die Mühe gemacht fast 20 Minuten mit mir zu chatten, obwohl er ganz sicher nicht der deutschen Sprache mächtig ist. Ich habe mich sogar mit ihm am Hofbräuhaus am Alexanderplatz verabredet …

Sollte dahinter ein Geschäftsmodell für Facebook stecken, kann es kein lukratives sein und auf dem Profil ist auch nicht viel mehr passiert als das Hinzufügen von “Freunden”. Der Sinn der Aktion hat sich mir bis jetzt noch nicht erschlossen.

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Fifty People - One Question

Posted on 02 Juni 2011 by andre

2008 haben Benjamin Reece und Nathan Heleine in New Orleans das Projekt “Fifty People One Question” gestartet. Als “soziales Experiment”, wie sie es selsbt beschreiben, haben sie mit der Videokamera 50 Leute auf der Straße angesprochen und gefragt: “Before the end of the day, what would you wish to happen?”. Die Antworten sind selten banal und oft überraschend und manche sind erschreckend offen. Die Menschen erzählen vor der Kamera von Träumen oder Verlusten, reflektieren ihr Leben, erzählen Geschichten und Geheimnisse.

Nach New Orleans machten sich die beiden mit dem Kunstprojekt auf den Weg nach New York, Brooklyn und über den großen Teich nach London. Mal mit der gleichen, mal mit anderen Fragen im Gepäck. Die fünf Videos wurden millionenfach angesehen und haben über 6000 Kommentare aus über 1000 Städten weltweit generiert.

Die Idee hat sich von Vimeo auch auf Youtube übertragen und wenn man dort “fifty people one question” sucht, findet man zahlreiche Videos aus allen Teilen der Welt. Mittlerweile gibt es Videos von dem Projekt in Belgien, Irland und sogar in München recht aktuell aus April diesen Jahres [video].

Mehr zu dem Projekt Fifty People, One Question gibt es hier [Link].

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Das soziale Netz ist böse…

Posted on 12 April 2011 by andre

Pril hat sich eine interessante und gut gemachte Facebook-App ausgedacht und einiges an Geld investiert. Gestalte deine eigene Flasche, “denn die Pril Flasche sucht ein neues Design”.

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Mit einem wirklich gut gemachten und aufwändig programmierten Editor kann der Nutzer seine eigene Flasche kreieren und es nachher der Community zur Wahl stellen.

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Um die Teilnahme so richtig anzukurbeln wurden auch ordentlich viele Preise ausgeschrieben.

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Und der aktuell führende in der Wertung mit knapp 3000 Stimmen vorsprung:

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Wann wir dieses Produkt wohl im Regal stehen sehen?

Den Link zur Galerie gibt es [hier]

[Disclosure:  Meine Stimme hat "Pril Hähnchengeschmack" ebenfalls erhalten]

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Wer den Blumenkübel verstand

Posted on 05 August 2010 by andre

Es gibt sie, diese Unternehmen, die ganz pfiffig in diesem Internetz unterwegs sind. Und dazu müssen sie nicht einmal Blumentöpfe verkaufen.

Heute morgen twitterte nutzer Clusto [Twitter] eine bahnbrechende Sommerloch Reportage der Münsterschen Zeitung [Artikel].

clusto

Ein “Großer Blumenkübel [wurde] zerstört”, schrieb Katharina Hövels, die laut der Zeitung “gerade ihre ersten journalistischen Schritte” geht und deshalb aus der Berichterstattung über den Blumenkübelbericht rausgehalten wird. In dem Artikel zeigt sie auch ein großes Bild des zerstörten Kübels. Ein Twitter-Witze-Sturm brach los und das Sommerlochthema #Blumenkübel schaffte es zum Treding Topic Nr. 5 auf Twitter weltweit.

blumenkubel

Neben vielen Usern bewiesen auch einige Unternehmen Humor und nutzten den Hype für Aufmerksamkeit in eigener Sache. Schön zu sehen, dass es manche Firmen gibt, die fähige Twitterer beschäftigen. Der Umsatz dürfte dadurch zwar nicht in die Höhe schnellen, aber ein paar Klicks mehr haben sie sicher generiert.

Der internationaler Handelskonzern Otto [Twitter] wirbt für sein Blumenkübelsortiment,

otto

die Sparkasse [Twitter] für ihre Hausratversicherung,

sparkasse

das ZDF [Twitter -mit sehr sehenswertem Design] schickt “Privatdetektiv Josef Matula nach Münster” und sendet angeblich ein ZDFspezial.

zdf1

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Auch Medienanwalt Tim Hoesmann [Twitter] bietet scherzhaft seine Dienste an.

hoesmann

Das Literatur-Café [Youtube] präsentiert eine “dramatisierte Lesefassung” des Artikels auf Youtube:

Zum Twitterflashmob berichten Kress, horizont, die Rhein-Zeitung und viele andere Blogs und Zeitungen. Mittlerweile gibt es sogar eine Facebook-Gruppe.

Der Hype scheint allerdings langsam wieder etwas abzunehmen, wie Google uns freundlich erklärt:

google

Nachtrag: Ente gut, alles gut. Ein neuer Blumenkübel ist gefunden, wie die MZ in einem humorvollen [Artikel] schrieb:

Mittlerweile hat ein Blumenkübel-Fabrikant dem Antoniusstift angeboten, zwei neue Blumenkübel zur Verfügung zu stellen. Eine Mitarbeiterin war jetzt noch einmal vor Ort - wir berichten gleich weiter.

Na da bin ich sicher!

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Boateng tritt Ballack um und erobert Facebook

Posted on 18 Mai 2010 by andre

Nachdem Fußballrüpel Kevin Boateng die Nation mit seinem üblen Foul an Michael Ballack erfreut hat [sport1], erobert er jetzt Facebook im Flug. Rund 10 meiner Freunde sind in diverse “Anti-Boateng-Gruppen” eingetreten, die gerade wie Pilze aus dem Boden schießen.

facebook

Zur Zeit gibt es 66 Anti-Boateng Gruppen mit insgesammt mit 26.025 Mitgliedern

“Kevin-Prince Boateng - gib deinen deutschen Pass ab!” ist mit 11,684 Mitglieder im Moment die Größte. Die “Non-Profit”-Gruppe “Boateng umhauen!” hat innerhalb von 24 Stunden immerhin über 5,519 Mitglieder bekommen.

Die Fraktion die für Boateng spricht ist dagegen deutlich kleiner. Insgesamt gibt es hier zwei Gruppen mit zur Zeit 235 Mitgliedern. ( “Gegen die Boateng Hetzerei!!!” mit 215 Mitgliedern und “100.000.000 FÜR Kevin-Prince Boateng und GEGEN die Fussballmafia DFB!” mit 20 Mitgliedern)

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“like”-Button hat keinen “Rückkanal”

Posted on 28 April 2010 by andre


Seit einer Woche kann man den Facebook like-Button überall im weiten Netz einbauen. Per Plugin für Blogs, oder einfach mit einem Code Generator [Link] iframe oder XFBML generieren lassen und einbauen. Zack - fertig ist der Button mit Freundesansicht (s.o.).

Sollte man nicht bei Facebook eingeloggt sein - und hey, bei Facebook ist man nach Monaten noch eingeloggt, - darf ich mich kurz anmelden und schon steht das dort das bekannte “André Pechmann likes this.”

like

Ein entsprechender Eintrag erscheint auf meinem Facebookprofil.

like-2

Streiche ich allerdings per remove den Eintrag aus meiner Liste, belässt es Facebook auf der Seite trotzdem bei dem like inkl. sichtbarem Foto für Freunde. Ich muss also die Seite besuchen und zusätzlich den Eintrag aus meiner Wall streichen, was natürlich nicht sofort für jeden Nutzer klar ist.

Entweder hat Facebook hier eine Lücke oder eine Kinderkrankheit, aber ein Rückkanal, der alle Stellen abdeckt, auf denen so ein Button auftaucht, wäre schon wünschenswert.

Die Außwirkungen des Buttons erklärt Nico in seinem [Post].

Einen ganz netten Ansatz zu einer Facebook-like-Wall gibt es unter [likebutton.me].
Allerdings kommen hier die persönlichen Kontakte noch zu kurz, was an der Fülle der Themen liegt. Ich hab nur ein paar persönliche Kontakte, die youtube Videos mögen. CNN, Huffington Post und Tech Crunch sind für den deutschen Markt einfach nicht “Reihe 1″ - tauglich.

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