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Meine Meinung zu Wulff - Zitatekollage

Posted on 04 Januar 2012 by andre

Foto: Rainer Sturm / aboutpixel.de

Foto: Rainer Sturm / aboutpixel.de

Ich wollte meinen Senf zu Wulff eigentlich selber verfassen, aber eine Analyse meiner Sichtweise wäre nur einer von gefühlt tausend Scheinwerfern, die auf die Theaterbühne gerichtet werden. (Und der Großteil davon strahlt sicherlich heller)

Alles ist bereits geschrieben. Und sogar noch mehr. Allerdings habe ich in den letzten Tagen viel gelesen und habe deshalb eine kleine Berichterstattungskollage gesammelt, die meine Meinung zu dem Thema ganz gut wiederspiegelt:

Spiegel Online schreibt recht passend: “Wulff [...] stilisiert sich zugleich zum Opfer einer Kampagne. Das ist dreist, aber auch geschickt. [...] Zu besichtigen ist keine präsidiale Lichtgestalt, sondern ein Präsident, der förmlich um Gnade bettelt. [...] Wulff ist entschlossen, die Affäre auszusitzen. Das sieht nun jeder. [...] Ehrlich: Wer das schluckt, hat es nicht besser verdient. [...] Früher war der Präsident ein Ersatz-Kaiser, heute ist er ein Ersatz-Präsident.”

“Er ist nicht, wie es seinem Amtseid entspräche, damit beschäftigt, Schaden vom Volk abzuwenden, sondern Schaden von sich selbst. Er verbraucht all seine Kraft damit, sich zu erklären und seine Fehler zu entschuldigen. [...] Wer Christian Wulffs bisheriges Handeln in der Krise resümiert, der ist geneigt, einen Mangel an Professionalität ebenso wie den Mangel an Moralität als Charakterzug zu beschreiben. [...] Man kann daher Mitleid haben mit Wulff; man muss Mitleid haben mit dem Amt, das er nicht ausfüllt. Das Amt, das bis vor kurzem ein Glücksfall war in der bundesdeutschen Geschichte, ist bemakelt und blamiert.” (SZ)

Klaus Eck bringt es mit seinem Facebookpost auch ganz gut auf den Punkt: “Mir als Bürger ist es egal, dass er sich menschlich schämt. Das halte ich in dieser Situation für selbstverständlich. Schade, dass er aus seinem Fehlverhalten keine wirklichen politischen Konsequenzen zieht. Ich habe jedenfalls das Vertrauen in unser Staatsoberhaupt weitgehend verloren.”

Markus Bertling sieht dsa Wulff Nebenschauplätze aufmacht, damit über die grundsätzlichen Peinlichkeiten nicht geredet werden muss.

Und zum Abschluss, und eigentlich ziemlich passend, verleiht Mario Sixtus Wulff “die goldene Guttenberg-Medaille für fortgeschrittene Uneinsichtigkeit.

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Wulff auf AB - hier ist es endlich!

Posted on 02 Januar 2012 by andre

Der investigative WDR hat für seinen Beitrag zu “Politikum” einen Mitschnitt von Diekmanns Anrufbeantworter bekommen:

WDR5 Politikum - Der AB von Diekmann by Malotki

Ganz groß, der Anrufer, der kurz nach Wullf draufspricht.

P.S.: Titanic hat auch schon die Bildschlagzeile von morgen:

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Gute Vorsätze? So ein Blödsinn!

Posted on 01 Januar 2012 by andre

Seit Juni habe ich hier nichts mehr geschrieben und davor war auch schon lange Ebbe. Klar, auf Twitter, auf FlickR, auf Foursquare, auf Facebook, sogar auf tumblr und neuerdings auch auf Path treibe ich mich - mehr oder weniger aktiv - immer irgendwie rum. Aber diese nette Seite ist faktisch alt und tot. In der letzten Zeit wurde zuviel umgezogen, gearbeitet und Zeit in andere Dinge investiert, um sich diesem Schätzchen zu widmen.

Foto: Alexander Kreher/ aboutpixel.de

Trotzdem geht es jetzt mit voller Kraft weiter. Jetzt wird geliefert! (vgl. Philip Rösler auf Spon). Im Ernst: Das Leben hat in den letzten Jahren oft genug mit Haken und Winkelzügen gezeigt, dass das Bloggen doch ganz schnell ganz nebensächlich werden kann. Deshalb verbuche ich den Spaß hier nicht unter “gute Vorsätze”.

Vielleicht ist es mir einfach nur ein Bedürfnis, dass meine Kollegin nicht mehr sagen kann: Das ist André Pechmann, der hat bis 2010 auch mal gebloggt.

Foto: Alexander Kreher/ aboutpixel.de

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Der Fall Bob - Wenn Facebook-Spammer antworten

Posted on 16 Juni 2011 by andre

Vor einiger Zeit wollte mich ein ehemaliger Teamkollege, nennen wir ihn aus Datenschutzgründen mal Bob, auf Facebook adden, was mich verwirrte, denn eigentlich waren wir dort schon befreundet. “Vielleicht hat er sein Passwort vergessen”, dachte ich mir. Ein schneller Blick auf das alte Profil zeigte aber, dass er vor einigen Stunden noch dort gepostet hat.

Also fix den Facebook-Chat angeworfen und schon nach wenigen gewechselten Sätzen wurde klar, dass ein - offensichtlich menschlicher - Spamer das Profil kopiert hat und anfing, alle Freunde von Bob hinzuzufügen.

Er hat sich ein Bild aus Bobs Fotoalbum geklaut und seinen Namen kopiert. Alle anderen Informationen sind allerdings eher willkürlich und sinnlos hinzugefügt worden.

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Ein kurzer Austausch mit dem echten Bob hat gezeigt, dass er sich tatsächlich nicht hinter seinem Alter Ego versteckt. Aber wer war es dann? Und warum? Der Mensch am anderen Ende der Leitung hat sich sogar die Mühe gemacht fast 20 Minuten mit mir zu chatten, obwohl er ganz sicher nicht der deutschen Sprache mächtig ist. Ich habe mich sogar mit ihm am Hofbräuhaus am Alexanderplatz verabredet …

Sollte dahinter ein Geschäftsmodell für Facebook stecken, kann es kein lukratives sein und auf dem Profil ist auch nicht viel mehr passiert als das Hinzufügen von “Freunden”. Der Sinn der Aktion hat sich mir bis jetzt noch nicht erschlossen.

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Fifty People - One Question

Posted on 02 Juni 2011 by andre

2008 haben Benjamin Reece und Nathan Heleine in New Orleans das Projekt “Fifty People One Question” gestartet. Als “soziales Experiment”, wie sie es selsbt beschreiben, haben sie mit der Videokamera 50 Leute auf der Straße angesprochen und gefragt: “Before the end of the day, what would you wish to happen?”. Die Antworten sind selten banal und oft überraschend und manche sind erschreckend offen. Die Menschen erzählen vor der Kamera von Träumen oder Verlusten, reflektieren ihr Leben, erzählen Geschichten und Geheimnisse.

Nach New Orleans machten sich die beiden mit dem Kunstprojekt auf den Weg nach New York, Brooklyn und über den großen Teich nach London. Mal mit der gleichen, mal mit anderen Fragen im Gepäck. Die fünf Videos wurden millionenfach angesehen und haben über 6000 Kommentare aus über 1000 Städten weltweit generiert.

Die Idee hat sich von Vimeo auch auf Youtube übertragen und wenn man dort “fifty people one question” sucht, findet man zahlreiche Videos aus allen Teilen der Welt. Mittlerweile gibt es Videos von dem Projekt in Belgien, Irland und sogar in München recht aktuell aus April diesen Jahres [video].

Mehr zu dem Projekt Fifty People, One Question gibt es hier [Link].

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Das soziale Netz ist böse…

Posted on 12 April 2011 by andre

Pril hat sich eine interessante und gut gemachte Facebook-App ausgedacht und einiges an Geld investiert. Gestalte deine eigene Flasche, “denn die Pril Flasche sucht ein neues Design”.

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Mit einem wirklich gut gemachten und aufwändig programmierten Editor kann der Nutzer seine eigene Flasche kreieren und es nachher der Community zur Wahl stellen.

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Um die Teilnahme so richtig anzukurbeln wurden auch ordentlich viele Preise ausgeschrieben.

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Und der aktuell führende in der Wertung mit knapp 3000 Stimmen vorsprung:

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Wann wir dieses Produkt wohl im Regal stehen sehen?

Den Link zur Galerie gibt es [hier]

[Disclosure:  Meine Stimme hat "Pril Hähnchengeschmack" ebenfalls erhalten]

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