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Iserlohner Winterdienst ist top [un]vorbereitet!

Posted on 08 Januar 2009 by andre

Ich arbeite in Menden und da sind die Straßen vier Tage nach dem vielen Schnee und den eisigen Temperaturen von teilweise -13 Grad relativ gut freigeräumt. Wenn ich morgens in meinem Wohnort Iserlohn allerdings auf die Hauptstraße möchte, wünsche ich mir seit Tagen Schneeketten. Bei uns ist nicht geräumt und nicht gestreut - oder sagen wir, es ist ein wenig geräumt. Die Mendener Straße ist auch ein Schmierblock und die Seilerseestraße befindet sich erst seit gestern wieder in einem befahrbaren Zustand. Wenn man bedenkt, wieviel Autos da jeden Tag drüberfahren ist (oder mittlerweile war) das ein zumindest bedenklicher Zustand.

Gestern musste ich eine Bekannte in Schwerte abholen und mir grauste es vor der Fahrt. Zu unrecht. Schwerte war, genau wie Menden, zufriedenstellend geräumt.

Der Grund, warum es in Iserlohn nicht ganz so gut lief, wie in den Nachbarstädten ist ziemlich simpel: Den Iserlohner Stadtbetrieben fehlten am Montag locker 150 Tonnen Salz. [Quelle IKZ] 50 Tonnen Salz und 25 Tonnen Splitt haben die Iserlohner bekommen und können, laut IKZ, damit ein paar Tage arbeiten.

Das lässt ja wohl den Schluss zu, dass der Iserlohner Winterdienst schlicht und ergreifend zum Winteranfang gepennt hat. Die Lager waren leer und aus irgendeinem Grunde war man auf den Wintereinbruch zu Jahresbeginn nicht vorbereitet. Ist ja nicht so, als wäre der lange vorher angesagt worden…..

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