Die San Jose Sharks haben dieses Jahr keinen Draftpick in den ersten drei Runden und das ist der Öffentlichkeit nicht ganz so einfach zu verkaufen. Für den Pick in der ersten Runde und Steve Bernier hat man Ende Februar im Austausch Starverteidiger Brian Campbell und den Siebtrundenpick von Buffalo bekommen. Der Pick in der zweiten Runde ist noch ein Überbleibsel aus einem 2007er Trade und brachte den Sharks damals Nick Petrecki und der aktuelle dritte Pick ging 2007 an St. Louis.
Jetzt muss man also erklären, warum das gar nicht sooo schlecht ist erst in der vierten Runde am Zug zu sein. Das macht man scheinbar ganz einfach, indem man erklärt, wer so schon alles tolles in der vierten Runde gedraftet werden konnte. Interessanter Ansatz. Aber warum sagt man nicht einfach: “Leute, wir haben geile Leute bekommen und jetzt haben wir eben dieses Jahr mal keinen Pick.” ??










Juni 16th, 2008 at 12:34
Hatte ich gar nicht mitbekommen, dass die Sharks die ersten Runden nicht mitmachen =)
Juni 16th, 2008 at 13:20
Lasst uns mal in ein paar Jahren schauen, was aus den diesjährigen Drafts geworden ist. Meister im spät ziehen und irgendwelche Leute entwickeln, die kaum Schlittschuh laufen können, sind die Red Wings. Die haben seit gefühlten 10 Jahren keinen Erstrundenpick mehr gehabt.
Allerdings glaube ich nicht, dass die Sharks klammheimlich über Nacht ihr komplettes Scouting-Netzwerk ausgetauscht haben und deren Listen nun vor Geheimtipps nur so strotzen.
Schaut man sich diese Liste mal so an, würde ich mir auch nicht zu viel Hoffnung machen: http://hockeydb.com/ihdb/draft/teams/dr00007877.html
Juni 16th, 2008 at 16:54
Jau - das stimmt. Da war lange nix gutes dabei. Und wer so viel Deutsche draftet… =)
Juni 16th, 2008 at 16:55
Also den Vergleich mit anderen Spielern, die man mal in der vierten Runde gezogen hat, finde ich auch mehr als dämlich. Sagt ja weder über den Markt, noch über sonstwas etwas aus.
Das Scouting-Netzwerk der Sharks an sich finde ich allerdings gar nicht soo schlecht. Die letzten Jahre war zwar für Nüsse (noch), aber 2003 oder 2005 zum Beispiel wars ja recht ordentlich.
Auch die Entwicklung der eigenen Talente ist nicht zu verachten. Wenn man mal sieht, wieviele Eigengewächse die Sharks im Kader hatten (Michalek, Marleau, Pavelski, Cheechoo, Bernier, Erhoff, Setoguchi, Carle, Vlasic, Goc, Clowe, Nabokov) Ich glaube nicht, dass da so viele NHL Teams mithalten können.
Juni 16th, 2008 at 17:09
@jens:
Man hätte ja Ösis draften können, aber da war die Auswahl wohl noch begrenzter
@andré:
Goc ist für nen Erstrundenpick ein ziemlich faules Ei. Hat in den Playoffs folgerichtig auch auf der Tribüne gesessen. Pätzold zieht es auch vor in Russland seiner Arbeit nachzugehen.
Was das Mithalten der anderen Klubs angeht:
Irgendwo müssen die Spieler der anderen Klubs auch mal hergekommen sein und die sind sicher nicht alle als UFA-Rookies in die NHL gekommen. Wo sie dann letzten ENdes landen ist ja relativ egal, wenn der Gegenwert beim Trade stimmt. Man kann sich beim Draft nicht immer aussuchen, was man gerne hätte und hoffen, dass was draus wird. Stattdessen nimmt man das Beste, was man bekommen kann und muss dann ggf. traden.
Die Draftees zu behalten ist demnach nicht zwingend die beste und schon gar nicht die einzige Entscheidungsmöglichkeit.
Juni 17th, 2008 at 09:22
Stimmt Goc ist nie wirklich ne Granate gewesen oder geworden. So what? Die Rangers zogen Dan Blackburn, Carolina einen Igor Knyazev sogar noch fünf Plätze vor Goc. LA zog Jens Karlsson
Da waren Roy, Armstrong, Cammalleri und ein paar andere auch noch zu haben. Ausserdem war 2001 irgendwie grundsätzlich ein recht maues Jahr für den Draft. Es muss ja nicht jeder Erstrundenpick einschlagen.
Pätzold hat sich auch nicht durchgesetzt und mit Thomas Greiss hat ihm ein Jüngerer den Rang in Worchester abgelaufen. Soll er doch gehen. Ich glaube nicht, dass man mit den beiden jetzt das komplette Drafverhalten der Sharks erklären kann.
Das man gedraftete Spieler alle behalten muss habe ich auch gar nicht gesagt. Ich wollte mit der kleinen Liste nur zeigen, dass die Sharks in den letzten Jahren nicht nur Gemüse gedraftet haben, sonder sogar ein Teil der eigenen Leistungsträger selbstgezogen wurde. Und die haben ja bestimmt nicht da gesessen uns sich gewundert, dass ein Michalek so hoch im Ranking steht und den deshalb einfach genommen
Juni 17th, 2008 at 11:42
Immer noch ohne H.
Juni 17th, 2008 at 12:25
Ach du…..
Juni 20th, 2008 at 10:26
@alexander: lass dich nicht durch die domain irritieren - im pass steht nationalität: deutsch
Juni 20th, 2008 at 10:43
Okay, nun haste wieder Boden gut gemacht