Nachdem Arcor es nicht geschafft hat den Router an die richtige Adresse zu liefern, erreichte mich am Montag, den 14.04. um 13:19 folgende SMS:
Lieber Kunde, Ihr Anschluss wird am 16.04., 8-16 Uhr geschaltet. Wir bittenSie [sic!], dann zu Hause zu sein. Ihr Arcor/
Neben der bestechenden Nüchternheit und den ein bis zwei “Auffälligkeiten” musste ich erstmal über den Zeitraum lachen. Hey, übermorgen einfach mal so frei nehmen? Kein Problem Arcor! Hätte auch gereicht mir am Abend vorher Bescheid zu geben.
Ich hatte nun zwei Möglichkeiten:
- Die Hotline für 45 cent die Minute anzurufen oder
- in den Arcorladen nach Iserlohn zu gehen
Im Arcorladen selbst anrufen fiel flach, da er weder über einen Eintrag im Telefonbuch, noch über einen Eintrag auf der Internetseite des Arcorshops Dormtund verfügt. Schon eine gewisse Ironie, der Shop hat ja auch erst seit dem 14. Juni 07 geöffnet. Vielleicht braucht Arcor auch einfach so lange um sich selbst das Telefon anzuklemmen? Witzig wärs!
Nach der Arbeit stapfte ich also in den Arcorladen und fragte den netten Menschen, ob die SMS jetzt ein schlechter Scherz sei und warum man mir einen Zeitraum von immerhin anderthalb Tagen gewährt. Sein trockener Kommentar: “Naja, deshalb haben sie ja eine SMS bekommen”. Aha. Wäre mein Chef jetzt nicht so ein netter Kerl und würde mich heute nicht von zu Hause arbeiten lassen, hätte ich übrigens eine Strafe von 60 €uro zahlen müssen. Verlegen kann man den Termin nur über die teure Servicenummer, aber ob man den Techniker erreicht ist ungewiss, da der von der Telekom geschickt wird.
Wehe der Typ taucht heute nicht auf, dann stelle ich Arcor ne Rechnung über 60 €uro.
Interssant übrigens: Wenn der Mensch heute kommt und die Buchse freischaltet hab ich noch lange kein Internet. Der Brief mit den Zugangsdaten ist immer noch nicht da.
Arcor - Quo vadis?







