Am 7. März bekam ich ein Schreiben von dem Inkassobüro BFS risk & collection GmbH. Darin wurde mir mitgeteilt, dass ich eine Forderung von Amazon nicht bezahlt haben soll. Neben der Summe von 14,99 € wurden Zinsen in Höhe von 0,05 €, so genannte “Mahnauslagen” in Höhe von 5 € und Auslagen gemäß $ ähh § 670 BGB (Ersatz von Aufwendungen) in Höhe von 7 €, sowie eine Inkassovergütung in Höhe von 6,70 €, insgesamt also 33,74 € verlangt.
Ich überlegte, überlegte und suchte. Eine Amazon Rechnung über 14,99 € fand ich nicht. Per Telefon erfuhr ich, dass die Rechnung mittlerweile bezahlt sei.
Witter ich da Nepp?
Nein, keinen Nepp. Nur seltsame Umstände.
Nach einigen Recherchen muss es so gelaufen sein:
- Amazon stellte eine Rechnung und versuchte abzubuchen
- Das hat nicht geklappt, obwohl das Konto gedeckt war
- Amazon schickte mir eine E-mail mit der Mahnung, die ich für einen gut gemachten Fishingversuch gehalten habe. (Bitte überweisen Sie Summe X auf das Konto…. Fand ich ziemlich durchschaubar dieser Versuch…)
- Amazon versuchte nochmal abzubuchen (Preis + Mahngebühr), was diesmal geklappt hat
- Amazon rechnete offensichtlich nicht mit einem Erfolg der Abbuchung und gab die Rechnung an das Inkassobüro weiter, die schickten Ihren Brief
Fazit: Spam ist nicht gleich Spam und man hätte mal eher nachfragen sollen.
Was wäre wohl passiert, wenn ich nicht bei dem Inkassobüro angerufen, sondern einfach gutgläubig Geld überwiesen hätte?








März 13th, 2008 at 14:58
Dann hest du vermutlich die DVD nochmal bekommen
Mir hat vor zig Jahren die Telekom mal rund 1000 DM für Telefon abgebucht. Ich dachte auch nur “Wasn ditte jetze!?”. Nachdem ich denen dann ein wenig aufn Pin ging hieß es, es handle sich um eine Fehlbuchung und man würde mir den Betrag gutschreiben.
Tatsächlich war ich bei der nächsten Rechnung um diesen Betrag im Plus. Aber hatte ich “Bank” auf der Stirn stehen? Also angerufen und gefragt wieviel Zinsen sie mir zahlen möchten, während sie mit meiner Knete arbeiten. Man tat unverständig und es hieß “Wir machen das immer so mit Gutschrift.”. Aha, da muss mal jemand öfter mal “versehentlich” zu viel Geld abbuchen. Nach einigem Stunk dauerte es dann insgesamt rund ein virtel Jahr, bis ich endlich wieder mein eigenes Geld auf meinem eigenen Konto hatte.