In seinem Blog erzählt der Stürmer der San Jose Sharks 2-4 Mal im Monat was ihn gerade bewegt und bisher interessierte mich das nicht die Bohne. Heute morgen wollte ich ihm mal eine Chance geben und habe mich gleich schön gegruselt.
Ich hoffe die Amis, die den Blog lesen, lachen nur über Marcel und denken nicht: “Gott sind die Deutschen blöd!”
In seinem neuesten Beitrag erklärt Goc, dass er nur deutsche Bücher lesen kann, weil die englischen ihm zu zweideutig sind.
I’ve tried reading English books, but there are so many words that can mean a lot of different things. I can speak it fine, but it is different reading in English. When I try, I have to use my dictionary too much. I read “Good To Great” in English. It was hard to understand everything, but I got what it meant.
Der gute Junge ist ja erst seit 2003 drüben, da muss man ja noch keine englischen Bücher lesen können….
Dann versucht er “Dinner for One” zu erklären:
There is a show people in Germany watch every year called “Dinner For One.” It is a British skit about a lady who used to have a big party every year, but then the friends all died off. She still has the party, sets the table and toasts each guest with her butler playing the role of the guests. It was the same exact thing every year, but we watch and laugh every time.
Was der geneigte (amerikanische) Leser jetzt wohl über die Deutschen denken mag?








Januar 3rd, 2008 at 11:58
Ich kann nicht beurteilen wie gut oder schlecht Marcel Englisch spricht und liest und schreibt. Schau dir mal Legionäre hierzulande an, die sprechen nach vier Jahren teils auch nicht mehr als “Bitte”, “Danke”, “Ein Bier bitte!” und ob die in der Lage sind fließend Deutsch zu lesen?
Ich persönlich bin beim Sprechen eingerostet, lese aber berufsbedingt viel (technisches) Englisch und privat gerne Stephen King im Original, früher auch ab und an mal gerne den Scientific American.
Keine Ahnung was das für ein Buch sein soll, dass Marcel da versucht hat zu lesen, aber irgendwas beispielweise in altem Englisch verfasstes würde mich wohl auch ins Schleudern bringen. Selbst die Thys und Thees lesen sich auch nach einem ganzen Buch noch immer recht ungewohnt…
Was DfO betrifft:
Das kann ich auch erzählen, ohne mir Gedanken machen zu müssen, ob ich nun in der Welt als Botschafter meines Landes bei irgendeinem Dummbatz nen falschen Eindruck hinterlasse. Wer George W. Bush als gewählten Präsidenten hat, sollte anders geartetem Humor offen gegenüber stehen können.
Nun, aber so funktioniert Dinner For One nunmal. Ich habs als Kind schon gesehen und ich sehe es jedes Jahr aufs Neue wieder und lache mich schlapp
Und selbst wenn nicht: Who cares?
Januar 3rd, 2008 at 12:07
Naja. Deutsch brauchste in Deutschland ja auch nicht wirklich und Deutsch ist schwer(er).
Du glaubst doch nicht, dass Marcel sich da Bücher in altem Englisch reinzieht, oder? Er ist ein Eishockeyspieler
Soller sich n einfachen Roman schnappen und damit anfangen.
Das er DfO guckt ist ja auch gar nicht schlimm… aber wenn du die Beschreibung liest und es nicht kennst, dann denkt man doch, dass die Deutschen einen an der Waffel haben, oder?
Sowas dann auf ner offiziellen Vereinsseite zu bringen verfolgt ja irgendein Ziel.. sollte es zumindest… und das einzig erkennbare ist: Deutsche sind blöd
Januar 3rd, 2008 at 17:31
“Good to Great. Why Some Companies Make the Leap… and Others Don’t” klingt nun wirklich nicht nach einem Werk voll blumiger Lyrik….